San Francisco

Unser Roadtrip begann im schönen San Francisco, der hippen Stadt mit den vielen Hügeln. Wir verbrachten am Anfang unserer Reise 4 Tage und vor unserer Abreise nochmals 3 Tage hier. Ich habe für euch unsere Highlights und ein paar Tipps für San Francisco zusammengefasst. 

(Zu tollen Foodspots in San Francisco geht es hier.) 

To do:

Die Golden Gate Bridge

Blick auf die Golden Gate Bridge.

Ein absolutes Muss in San Francisco ist natürlich das Besichtigen der Golden Gate Bridge. Diese Brücke ist wirklich imposant und in echt noch 100 Mal grösser, als ich sie mir vorgestellt habe. 

Fahrradvermietung

Wir haben uns Fahrräder gemietet – okay es waren E-Bikes, aber in Anbetracht der vielen Hügel in San Francisco war das wirklich eine super Idee. Ausserdem ist man damit auch schneller unterwegs und kann somit noch mehr von der Stadt sehen.  Wir haben lange nach einer guten Fahrrad-Vermietung gesucht, da viele leider sehr schlechte Kritiken hatten. Dabei sind wir auf eine gestossen, die wir euch mit bestem Gewissen weiterempfehlen können: Wir haben mit Basically Free Bike Rental  eine super Erfahrung gemacht. Sie waren nicht nur sehr freundlich und hilfsbereit, sondern es ist auch das günstigste Angebot, das wir gefunden haben. Das liegt daran, dass man für den gleichen Betrag, den man für die Fahrräder bezahlt, einen Gutschein für ein Sportgeschäft bekommt und diesen dort einlösen kann. Das Sportgeschäft ist riesig und ich bin mir sicher, dass jeder darin fündig wird. Ich habe mich für eine Nike Sportleggins und mein Schatz für Vans-Sneakers entschieden. Praktischerweise liegt das Sportgeschäft sowieso auf dem Weg zur Golden Gate Bridge – perfekt also!

Aussicht von der Battery Spencer auf die Golden Gate Bridge.

Aussichtspunkte / Fotolocations

Zurück zur Golden Gate Bridge: Um mit dem Auto über die Brücke zu fahren, muss man eine Maut bezahlen. Mit dem Fahrrad oder zu Fuss ist sie hingegen gratis. Wir sind am Morgen zum Steg namens Torpedo Wharf gefahren. Von da aus hat man schon eine tolle Sicht auf die Golden Gate Bridge. Anschliessend sind wir über die Brücke gefahren, die übrigens 2,7 km lang ist. Das war schon wirklich sehr eindrücklich!

Unserer Meinung nach hat man aber von der Battery Spencer den besten Blick auf die Golden Gate Bridge. Die Mühe da hoch zu fahren hat sich wirklich gelohnt – okay mit unseren E-Bikes war das gar nicht so mühsam. ;) Oben angekommen haben wir zuerst einmal die Aussicht genossen und uns dabei das bekannte Lied „San Francisco“ von Scott Mc Kenzie angehört – für uns hätte es keinen passenderen Moment gegeben. Wir empfehlen euch zudem die Brücke gleich am Morgen zu überqueren, da gegen Mittag oft viele Wolken aufkommen. Das ist zwar echt ein wunderbares Naturspektakel, dass man sich nicht entgehen lassen sollte, aber wenn ihr Fotos von der Brücke selbst machen wollt, kann es etwas hinderlich sein… 

Da wir unsere Bikes für den ganzen Tag gemietet haben, haben wir noch einen Abstecher nach Sausalito gemacht, ein süsses kleines Städtchen an der Küste. 

Fisherman’s Wharf und Pier 39

Seelöwen sonnen sich auf dem Pier 39 am Hafen von San Francisco.

Besonders gefallen hat mir auch der Pier 39. Da kann man nämlich den ganzen Tag Seelöwen beobachten. 1989 sind erstmals ein paar Seelöwen auf den Pier gekommen, doch nach ein paar Monaten wuchs die Population rasant an und plötzlich konnte man an die 400 Seelöwen im Hafen von San Francisco betrachten. Da die süssen Tiere ja doch ziemlich schwer sind (bis ca. 450 kg) entstanden so einige Sachschäden an Booten und auch die Steganlage litt unter dem Gewicht der Tiere. Im Jahr 1990 wurde dieser Pier dann für Boote geschlossen und der Steg wurde für die Seelöwen renoviert. Sie haben ihn also wortwörtlich in Beschlag genommen.

Auf dem belebten Pier 39.

Die Fisherman’s Wharf ist den ganzen Tag über sehr belebt und lockt viele Touristen an. Es gibt viele kleine Geschäfte und auch mehrere Restaurants, die beispielsweise frischen Fisch anbieten und am Abend zum Verweilen einladen. 

Fisherman’s Wharf

Alcatraz

Von Alcatraz war ich positiv überrascht. Anfangs wollte ich das Gefängnis, das auf einer Insel vor San Francisco liegt, nämlich gar nicht erst besichtigen. Ich stellte es mir ziemlich langweilig vor, Gefängniszellen anzuschauen. Glücklicherweise liess ich mich von meinem Freund vom Gegenteil überzeugen. 

Fahrt mit der Fähre nach Alcatraz.

Vom Pier 33 aus starten die Fähren nach Alcatraz und es dauert nicht lange, so ist man auch schon auf der Insel angekommen. Windig ist es fast immer, aber dafür bietet sich einem eine tolle Aussicht auf die Golden Gate Bridge und die Insel dient zudem als Lebensraum für unzählige Vögel und auch Pflanzen. 

Um Alcatraz zu erkunden, sollte man ca. 3-4 Stunden einplanen. Im Gebäude, in welchem die Gefängniszellen war, gibt es eine gratis Audio-Tour, die auch auf Deutsch angeboten wird. Und ich muss echt zugeben, dass diese Audio-Tour sehr gut gemacht ist. Man wird von einer Stimme durch das ganze Gefängnisgebäude geführt und so heisst es z.B. «Gehen Sie nach rechts, bis Sie vor der letzten Zelle stehen, dort sehen Sie…» 

Eine von vielen Gefängniszellen auf Alcatraz.

Das war wirklich einmal eine informative und trotzdem sehr spannende Tour, die mich persönlich positiv überraschte und ich euch echt wärmstens empfehlen kann. Wusstet ihr zudem, dass Al Capone einer der ersten Insassen auf Alcatraz war? Oder dass es insgesamt 36 Ausbrüche gab, wovon man aber nur 31 wieder gefasst hatte? Diese 5 werden bis heute vermisst und man ist sich nicht sicher, ob sie es je an Land geschafft haben oder nicht. 

Eine typische Gefängniszelle.

Die Tickets nach Alcatraz sollte man sehr früh buchen. Oft passiert es leider, dass man vor Ort gar keine Tickets mehr kaufen kann. Zu den Tickets geht es hier

Painted Ladies am Alamo Square

Auf der Treppe einer Painted Lady.

Mit dem Wunsch, die Painted Ladies zu besichtigen, lag ich meinem Freund ziemlich lange in den Ohren. Doch was sind diese Painted Ladies genau? Painted Ladies wird die bunte Häuserkette am Alamo Square genannt, die im Intro der Kult-Serie Full House und auch Fuller House zu sehen ist. Das konnte ich mir als Serien-Junkie natürlich nicht entgehen lassen. (Derzeit in meinem Kopf: 🎼 „Everywhere you look, everywhere you go, there’s a heart, a hand to hold on to…“ 🎼) Der Stil der Häuser in San Francisco ist wirklich schon etwas ganz Besonderes und sieht einfach richtig schön aus. Aber schaut doch selbst… 

Die Häuserreihe „Painted Ladies“ am Alamo Square.

Cable Car fahren

San Francisco ist natürlich auch bekannt für seine Cable Cars. Der öffentliche Verkehr in Amerika ist leider meist nur sehr schlecht ausgebaut und auch die Cable Cars haben eher Kultcharakter als, dass sie von der Bevölkerung wirklich als tägliches Transportmittel benutzt werden würden. 

Ein Cable Car auf den steilen Strassen San Franciscos.

Cable Car zu fahren, war schon sehr amüsant und bei uns ist schon bald die Frage aufgekommen, wie das denn genau funktioniert. Um diese Frage zu klären, haben wir entschieden das Cable Car Museum zu besuchen. Der Eintritt ist übrigens gratis und es war wirklich sehr spannend zu sehen, wie lange es die Cable Cars schon gibt und wie das mit den Seilzügen genau funktioniert. 

To do: Cable Car Fahrt

Lomboard Street – die kurvenreiche Strasse

Aussicht auf die Bucht von San Francisco von der Lomboard Street aus.

Die Lomboard Street ist nicht nur die kurvenreichste Strasse in San Francisco, sondern die kurvenreichste Strasse der Welt. Dies lockt natürlich so einige Touristen an und für viele ist es ein Highlight diese Strasse einmal mit ihrem eigenen Auto zu passieren. Als wir die Lomboard Street besichtigt haben, hatten wir unser Mietauto leider schon wieder abgegeben, daher haben wir die Strasse einfach zu Fuss erkundet. Zufälligerweise fuhr genau da ein richtig cool restaurierter VW Bus im Hippielook die Lomboard Street hinunter… 

Ein VW Bus im Hippielook passiert die Lomboard Street.

Ich hoffe, dass euch unsere Tipps zu San Francisco gefallen haben und wir euch ein wenig für diese tolle Stadt begeistern konnten.

-T

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