Im Wettkampf gegen die Zeit

„Just because it took you longer than others, doesn’t mean you failed.“

Ich gehöre zu den Menschen, die bereits im Kindergarten dachten, sie hätten eine Ahnung davon, wie ihr leben wohl so verlaufen würde. Teilweise hab ich bis jetzt ja sogar Recht behalten, denn ich habe schon im zarten Kindesalter von nur gerade fünf Jahren schon behauptet, dass ich einmal Lehrerin werden möchte. Da ich noch heute auf diesem Weg wandle und diesen Satz mit noch demselben Enthusiasmus von mir geben kann, macht mich schon ein wenig stolz. Ich habe mir als Kind mein Leben immer so vorgestellt: Ich beende das Gymnasium bzw. die Kanti, wie wir das in (Teilen) der Schweiz nennen, gehe studieren und werde dann irgendwann Lehrerin. Das sich das Ganze dann aber so in die Länge ziehen würde, war mir damals nicht bewusst.

Ich habe gleich nach der Matura mit dem Studium begonnen. Ich studiere Germanistik und Französisch an der Universität Zürich. Diejenigen unter euch, die auch studieren, kennen bestimmt die Lieblingsfrage aller Studenten, welche einem beispielsweise gerne an einem Familienfest gestellt wird: „Im Wettkampf gegen die Zeit“ weiterlesen

One Day or Day One… – You decide!

Die beliebteste Ausrede des Menschen ist das Wort „Morgen“.

„Morgen werde ich mich darum kümmern.“ – „Morgen beginne ich mit diesem Projekt.“ – „Morgen werde ich mit Lernen beginnen.“ – „Ja, morgen habe ich ja auch noch Zeit dafür.“

Doch warum zögern wir eigentlich? Warum haben wir nicht den Mut oder den Elan etwas sogleich anzugehen und es gleich umzusetzen? Zögern wir, weil wir auf die perfekte Gelegenheit dafür warten? Doch was ist, wenn sie das bereits war?

„One Day or Day One… – You decide!“ weiterlesen

Happiness is a mood – not a destination!

„We’re always thinking, that someday we’ll be happy, you know, we’ll get that car,  that job, or that person in our live, that will „fix“ everything. But happiness is a mood, and it’s a condition, not a destination. It’s like being tired, or hungry… it’s not permanent. It comes and goes, and that’s okay. And I feel like if people thought of it that way, they’d find happiness a lot more often.“ Julian Baker – One Tree Hill

Dieses Zitat hat mir schon oft zu denken gegeben, denn obwohl wir uns eigentlich nicht beklagen können und es uns an nichts fehlt, gibt es Tage an denen wir unglücklich oder sogar unzufrieden sind. Schon häufig habe ich mir überlegt, ob es überhaupt berechtigt ist, unglücklich zu sein. Wir leben ein Leben von dem viele Menschen nur träumen können und dennoch haben gibt es Dinge, die uns die Laune oder sogar gerade den ganzen Tag verderben – die sogenannten „First World Problems“.  In diesem Falle schliesse ich mich Julian Bakers Meinung an. Man kann nicht immer glücklich sein und daher ist es doch eigentlich auch okay wenn man hin und wieder ein wenig unglücklich ist bzw. einmal einen schlechten Tag hat. Wenn man das Glücklichsein anstrebt als ein Lebensziel, so wird man, meiner Meinung nach, viel häufiger dieses Gefühl des Unglücklichsein erleben, weil es gibt im Leben immer kleine Abweichungen von unserem noch so perfekten „Plan“. Wie das Zitat sagt, sollte man nicht nach einem „Glücklichmacher“ streben, wie etwa ein neuer Job, ein neues Auto, oder ein neuer Partner, und sich dann denken, dass dieses Ziel allein fürs Glücklichsein verantwortlich ist. Denn sobald man dieses Ziel erreicht hat, sehnt sich der Mensch bereits nach dem Nächsten und schon macht sich wieder ein Gefühl des Unglücklichsein breit. In dieser Endlosschleife wird man nie  Zufriedenheit und Glück finden –  oder sie wird zumindest nicht von Dauer sein.  Ich möchte nicht sagen, dass das Streben an sich etwas Schlechtes sei, nur sollte man auch lernen mit dem glücklich zu sein, was man hat. Man muss lernen die schönen Momente des Lebens zu geniessen und schätzen zu lernen, anstatt einem perfekten Moment nachzurennen, der vielleicht nie so kommen wird, wie wir ihn uns vorgestellt haben.

 

PS. Das wunderschöne Zitatbild wurde übrigens von Rahel für mich gelettert. Instagram: donnerletter

It’s the oldest story in the world

„It’s the oldest story in the wolrd. One day you’re 17 and planning for someday – and then quietly and withou you ever really noticing someday is today. And then someday is yesterday – and this is your life.“ Nathan Scott – One Tree Hill

Meiner Meinung handelt es sich hierbei um eines der schönsten Zitate aus der Serie One Tree Hill. Wer kennt dieses Szenario nicht; du planst dein Leben für die nächsten paar Jahre und malst dir im Kopf aus, wie es wohl aussehen mag. Du denkst dir vielleicht, dass du in einigen Jahren die Matura haben wirst, dich danach in einer Universität immatrikulierst, etwas studieren wirst, dass dir gefällt und dich erfüllt, dass du viele Freunde haben wirst, dass du in einer Beziehung sein wirst, und du glücklich bist. Und dann ganz plötzlich ohne es zu bemerken, realisierst du, dass dieser Tag bereits gekommen ist. Dir fällt auf, dass du alle bisherigen Hürden genommen hast, die sich dir in den Weg gestellt haben. Natürlich war der Weg nicht immer einfach, aber du hast es geschafft. Sobald sich dieses Gefühl des Erfolgs einstellt und man beruhigt und stolz sagen kann „someday is today“, dann folgt wohl das beste Gefühl überhaupt: das Gefühl des Glücklichsein.

PS. Das wunderschöne Zitatbild wurde übrigens von Rahel für mich gelettert. Instagram: donnerletter

Bedeutende Momente

Beim folgenden Zitat handelt es sich um eines meiner Lieblingszitate. Wie ich bereits erwähnt habe, muss ein solches nicht von einer berühmten Persönlichkeit gesagt oder geschrieben worden sein, denn es kommt nicht auf den Urheber an, sondern meiner Meinung nach, welche Wirkung diese Worte in uns auslösen – und dazu bedarf es nicht immer einem Philosophen! Oftmals hören wir Worte in unserem Alltag die es zu zitieren wert ist. Und so möchte ich euch einige Worte aus der TV-Serie „One Tree Hill“ zitieren. Ich liebe diese Serie genau wegen diesen kleinen Alltagsweisheiten, welche es immer wieder aufs Neue in den Alltag mitgibt.

„Bedeutende Momente“ weiterlesen